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Men Of No Nation - More Than a Crew
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M.O.N.N.

Releaseparty - Men Of No Nation & CutCanibalz

Am 28.03.08 ist das Men Of No Nation Album "More Than A Crew" überall (im Handel und Online) erhältlich.
Am gleichen Tag wird das Album live im Fundbureau (Hamburg) bei der Jam „Was verdammt noch mal ist Hip Hop?" Exklusiv und nur kurz vorgestellt. Für das Album gibt es dann aber noch zwei richtige Releasepartys , einmal am Freitag 18. April 2008 in der Garage Buxtehude und am Samstag, den 19. April 2008 in der China Lounge Hamburg, es gibt für alle Fans von straightem Hip Hop gleich zwei Leckerbissen auf einmal:

Zum einen wird die Hamburger Rap-Kombo Men Of No Nation nebst Gästen ihr offizielles Erstlingswerk More Than A Crew live präsentieren und unter Beweis stellen, dass ein deutsch-englisches Duo hervorragend funktionieren kann. Zum anderen servieren die über die Grenzen Deutschlands bekannten Turntable-Akrobaten CutCanibalz eines ihrer einzigartigen DJ-Sets, das sicher jeden auf die Tanzfläche zieht um die Party zu rocken. Abgerundet wird das ganze von Hamburgs meist beleibtesten Mcee, Will „Donna" Black, der euch durch die beiden Partys hosted.

Mit dem über Chosen Few Records veröffentlichten Album „More Than A Crew" haben die Men Of No Nation MCs FinestSkillz und YNC ein rundum gelungenes Werk gefeilt. Die 14 Tracks zählende Platte reiht einen Underground-Banger an den nächsten und zeigt, dass Rap mehr ist als plattes Gangsta-Gehabe. Mit stimmigen, teils sehr düsteren Beats von Short Lord, Mr. Candoo oder Hamudee und zum Teil noch obskureren Lyrics aus den Federn der Blutsbrüder, schaffen es die Zwei, den Hörer in ihre Realität zu entführen und ihn dort zu halten.


Aufgefangen werden die Hörer dann nach dem Showcase von dem Leipziger und aus Hannover stammendem DJ-Team CutCanibalz. Jeder Freund von qualitativ hochwertigen Mixtapes findet keinen Weg vorbei an den drei Cuts fressenden Vinylliebhabern Beatwars, Geraet and Da Kid. Live sind sie in jedem Club Europa’s zu Hause, der feierwütiges Publikum beherbergt. Ihre Radio-Show PrimetimeRadio ist sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz und Frankreich ein großer Erfolg, was sich auch in ihrem eigenen Stream auf rap.de niederschlägt.

Somit kann es für die Heads an diesem Wochenende nur 2 Endstationen geben. Entweder in der Garage Buxtehude oder in der China Lounge Hamburg.
- Be there or be square!

Men Of No Nation - More Than A Crew

Im Frühjahr 2008 hat das Warten in der Hip Hop Einöde Deutschland eine Ende: Das Hamburger Duo Men Of No Nation, bestehend aus Finest Skillz und YNC, verschafft den Heads in Deutschland mit seinem Erstlingswerk "More Than A Crew" frischen Wind um die Ohren. Entstanden in den legendären TNG Studios, die bereits Künstler wie No Remorze oder Samy Deluxe zu Gast hießen, wird der Release über das Hamburger Label Chosen Few Records den Weg in die Regale der Plattendealer des Vertrauens finden. Aus einer Fülle von über 50 Tracks haben die MONNStarz 14 Juwelen gepickt, die sowohl thematisch als auch musikalisch ihre einzigartige Fusion widerspiegeln. Sowohl in Englisch als auch in Deutsch behandeln YNC und FinestSkillz eine Fülle von Themen, angefangen mit den öfters dunklen als hellen Seiten des Lebens, über Überlebenskampf als Individuum und Künstler bis hin zu eindringlichen Straßenpossen. Ebenso vielfältig wie der Inhalt ist die instrumentale Seite, die von Short Lord (Illegal Life Ent.), Hamudee und Mr. Candoo produziert wurde.

Doch wer versteckt sich hinter der Men Of No Nation? Hinter dem Namen, dessen Bedeutung um einiges weiter reicht als seine übersetzung. Es ist ein deutsch-nigerianisches Rap Tag Team, dessen Gegensätzlichkeit zu einer untrennbaren Einheit fusioniert ist. Ganz nach dem Naturgesetz der Anziehung von Gegenpolen ergänzen sich FinestSkillz und YNC zu einer einzigartigen Rap-Kombo, wie es sie in Deutschland bislang nicht gibt. Die Zweisprachigkeit ist hierbei nur der offensichtlichste Gegensatz, findet sich jedoch in den Lyrics und dem gepflegten Stil nahezu durchgängig wieder.

Diese Unterschiedlichkeit von Finest und Camolarge, so YNCs Synonym, hat natürlich seine Ursachen, die in den Biografien der beiden Künstler offensichtlich werden. Der gebürtige Hamburger aber lange Zeit in Lagos (Nigeria) lebende YNC kennt das Leben zwischen Slums, Armut und dem Bordstein wie man es in Deutschland nur in Dokumentarfilmen erahnen kann. Der ständige Struggle ohne den Halt von Vater und Mutter bestreitet Camo bis zur Rückkehr nach Deutschland mit seelischen und physischen Narben, ohne jemals das lodernde Feuer in seinem Herzen erlöschen zu lassen. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg vor zehn Jahren entschied sich YNC dafür, seine Energie im Booth am Mic abzulassen anstatt überquellender Emotionen auf der Straße.

Dahingegen kann Finest Skills auf den ersten Blick als Prototyp für den Backpack-HipHopper herhalten, der Konvention seit Anbeginn seines Denkvermögens ablehnt. Aufgewachsen in einem zerrütteten Elternhaus, entwickelte sich Finest im Laufe seiner Jugend zu seinem sozial eingebundenen Außenseiter, der schon früh seine Leidenschaft für das Feilen von Texten und Konzepten entdeckte.

Neben der unabdingbaren Liebe zur Musik verbindet die beiden Künstler eine Sache, nämlich der stetige Kampf ums überleben. In einer Welt, in der Konventionen alles sind und Leidenschaft wie Hoffnung in einigen Gesellschaftsschichten bereits frühzeitig der Nährboden entzogen wird, ist es ein prädesitnierter Kampf, für seine Träume einzustehen. Allen Widerständen zum Trotz entschied sich Finest Skills bereits in jungen Jahren, authentische Kreativität zu leben und dafür vieles zu entbehren.

So zog er von Stadt zu Stadt und Gig zu Gig, immer auf der Suche nach Gleichgesinnten. Viele kamen, viele gingen, doch eine Konstante blieb bestehen: Ein Herz, das Hip Hop durch die Venen pumpt. Erst 1997 kommt es zur schicksalhaften Begegnung, die den Grundstein für weitere 10 Jahre legen sollte: IM Rahmen eines Gigs lernt Finest den frisch aus Nigeria YNC kennen

Während FinestSkillz stark durch die US-Underground Szene aus den Rängen der Jedi Mind Tricks, Non Phixion und nicht zuletzt R.A. The Rugged Man beeinflusst wurde, begeisterte sich der nigerianische Hyne YNC für die schmerzhaft realen Straßenanekdoten von Mobb Deep, Black Moon und dem frühen Wu-Tang Clan, um nur einige zu nennen. Und das spiegelt sich in ihren Sprachsalven wider -- ohne zueinander im Kontrast zu stehen.

 
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